Stroud, Marktstadt in Gloucestershire, England
Stroud ist eine Marktstadt in Gloucestershire, England, die am Zusammenfluss von fünf Tälern unterhalb der Cotswold Hills liegt. Zahlreiche steile Gassen durchziehen den Ort, der von traditionellen Steingebäuden geprägt wird.
Die Siedlung entstand im 13. Jahrhundert auf sumpfigem Boden an der Stelle, wo der Slad Brook in den River Frome mündet. Während der Industriellen Revolution wuchs der Ort durch wassergetriebene Mühlen, die Tuche für den weltweiten Handel webten.
Der Name leitet sich von einem altenglischen Begriff für sumpfiges Land ab und beschreibt das feuchte Tal, in dem sich dieser Ort entwickelte. Jeden Samstag versammeln sich über fünfzig regionale Erzeuger auf dem Bauernmarkt, wo frisches Gemüse, handwerkliche Lebensmittel und selbst gefertigte Waren angeboten werden.
Die Bahnstation bietet durchgehende Verbindungen nach London Paddington, Reading, Swindon, Cheltenham und Gloucester. Die vielen steilen Straßen erfordern bequemes Schuhwerk für längere Spaziergänge durch den Ort.
Das feuchte Klima der Täler begünstigte einst die Wollverarbeitung, da Feuchtigkeit die Fasern geschmeidig hielt und das Weben erleichterte. Die Region lieferte hochwertige Tuche, die in Märkte von Europa bis Amerika verschifft wurden.
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