Anglesey, Insel in Nordwales, Vereinigtes Königreich.
Anglesey ist eine Insel vor der Nordwestküste von Wales, die von hügeligen Weiden im Landesinneren, Salzwiesen entlang vieler Küstenabschnitte und versteckten Buchten geprägt wird. Mehrere kleine Ortschaften säumen die Küste, während das offene Moor und karge Felsformationen den nördlichen Teil der Insel dominieren.
Frühe Gemeinschaften bauten neolithische Grabkammern und Steinkreise, die heute noch über die Felder verteilt stehen. Mittelalterliche Mönche gründeten kleine Abteien und Kirchen, deren Steinruinen an vielen Küstenorten sichtbar sind.
Das traditionelle Ortsnamensmuster der Insel folgt walisischen Sprachkonventionen, wobei fast jedes Dorf nach geografischen Merkmalen oder historischen Kirchen benannt ist. Die längste Ortstafel in Europa markiert einen dieser traditionellen walisischen Namen und ist zu einer beliebten Fotogelegenheit für Besucher geworden.
Die beiden Brücken über die Meerenge führen zu verschiedenen Teilen der Insel und die Fahrtzeit vom Festland bis zu den entferntesten Küstenorten beträgt selten mehr als eine Stunde. Küstenwege sind meist flach und befestigt, während Moorwege steinig und uneben sein können.
Neolithische Ganggräber befinden sich mitten auf Weiden, wo Schafe zwischen den alten Steinen grasen und die Bauern ihre täglichen Arbeiten fortsetzen. Einige dieser Grabkammern sind über 5000 Jahre alt und stehen ohne Zäune oder Hinweisschilder in der offenen Landschaft.
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