Land’s End, Kap und Landspitze in Cornwall, England
Land's End ist ein Kap an der südwestlichen Spitze von Cornwall, wo die Atlantikküste abrupt in schroffe Granitklippen übergeht. Vor der Küste ragt der Longships-Leuchtturm aus dem Meer, während Wanderwege entlang der felsigen Abbrüche verlaufen.
Bretonische Seeleute nutzten im Mittelalter dieses Vorgebirge als Orientierungspunkt auf ihren Fahrten zu britischen Häfen, da es den westlichen Rand der bekannten Küstenlinien markierte. Diese Landmarke half Schiffen, ihren Kurs entlang der englischen Küste nach Norden oder durch den Ärmelkanal nach Osten zu planen.
Die Landschaft zeigt Spuren des früheren Bergbaus in Cornwall, mit Ruinen von Gebäuden und Anlagen, die an die Zeit erinnern, als Zinn- und Kupferabbau die lokale Wirtschaft bestimmten. Diese Bergbaureste fügen sich in die Küstenlandschaft ein und verdeutlichen die historische Verbindung zwischen Ressourcenausbeutung und der besonderen Geologie des Kapes.
Mehrere markierte Wege führen entlang der Klippen in unterschiedlichen Abständen vom Rand, wobei Aussichtspunkte zum Leuchtturm und zu den Meeresströmungen zugänglich sind. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Wind oft kräftig weht und die Pfade felsig sind.
An diesem Punkt treffen Atlantik und Ärmelkanal aufeinander, sodass man von den Klippen aus sichtbare Linien auf der Wasseroberfläche erkennen kann, die durch unterschiedliche Strömungen entstehen. Cornische Fischer nutzten diese bewegten Muster früher zur Ortung von Makrelenschwärmen.
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