Nine Maidens, Steinreihe in St Columb Major, England.
Die Nine Maidens stone row besteht aus neun Granitblöcken, die eine Reihe von etwa 108 Metern Länge bilden. Die Steine variieren in der Höhe zwischen etwa 0,8 und 2,1 Metern und sind auf einen einzelnen, weiter entfernten Stein ausgerichtet.
Die Steinreihe wurde erstmals 1605 von Richard Carew dokumentiert und stammt aus der Bronzezeit zwischen 3000 und 800 v. Chr. Die genaue Funktion dieser Anordnung bleibt bis heute unklar und wird weiter erforscht.
Einer lokalen Legende nach wurden neun junge Frauen als Strafe für das Tanzen am Sonntag in Stein verwandelt, während ein entfernter Stein ihren Musikanten darstellt. Die Geschichte prägt noch heute, wie Menschen diesen Ort wahrnehmen und über ihn sprechen.
Die Steine befinden sich neben der Straße A39, aber man muss von einem nahegelegenen Parkplatz durch Felder gehen, um das Denkmal zu erreichen. Das Gelände kann je nach Witterung nass oder schwer zugänglich sein, daher ist festes Schuhwerk wichtig.
Das Denkmal inspirierte George Lloyd 1934 zu seiner keltischen Oper Iernin über eine in eine Fee verwandelte Steinmädchen. Das Werk zeigt, wie antike Orte moderne künstlerische Werke bis heute beeinflussen können.
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