Barnstaple Castle, Mittelalterliche Motte-und-Bailey-Burg in Barnstaple, England
Die Barnstaple Castle ist eine Motte-und-Bailey-Befestigung aus Stein in Nordwestengland, deren Zentrum ein etwa 14 Meter hoher Erdhügel mit etwa 60 Metern Basisdurchmesser bildet. Grabungsarbeiten legten darunter alte Grabanlagen frei, die zeigen, dass hier lange vor der Burg Bestattungen stattfanden.
Die Burg wurde um 1100 nach der normannischen Eroberung errichtet und diente zunächst als Verteidigungsanlage für die wachsende Siedlung. Sie verfiel jedoch schnell und war bereits im 13. Jahrhundert in Ruinen, nachdem König Heinrich III. ihre Wehrhaftigkeit durch Beschränkungen absichtlich geschwächt hatte.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1975 enthüllten 105 christliche Gräber unter dem Burggelände, die auf eine frühere Nutzung als sächsischer Friedhof hinweisen.
Das Gelände ist heute als geschütztes Denkmal zugänglich und liegt in einem bewaldeten Bereich im Nordwesten der Innenstadt von Barnstaple. Der Hügel selbst ist begehbar, obwohl die Vegetation die ursprünglichen Strukturen verdeckt und der Zugang von oben schwieriger sein kann.
Der Mound verbirgt unter sich über 100 mittelalterliche christliche Bestattungen, die während Ausgrabungen 1975 entdeckt wurden und zeigen, dass das Gelände einst ein Friedhof war. Diese archäologischen Funde machen deutlich, dass Lagen sich über Jahrhunderte hinweg überlagern und verschiedene Zwecke hatten.
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