Elgin Cathedral, Mittelalterliche Kathedralenruinen in Elgin, Schottland.
Elgin Cathedral ist eine mittelalterliche Ruine in der schottischen Stadt Elgin in Moray, die gotische Baukunst aus dem 13. Jahrhundert zeigt. Die erhaltenen Mauerteile offenbaren Spitzbögen, gerippte Gewölbe und fein gemeißelte Steinarbeiten, die sich über die gesamte Anlage verteilen.
Die Anlage wurde 1224 unter Bischof Andreas de Moravia gegründet und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden kirchlichen Zentrum. Nach wiederholten Bränden und Angriffen wurde der Bau während der Reformation 1560 aufgegeben und verfiel allmählich zur heutigen Ruine.
Der Bau erhielt seinen Namen als Bischofssitz der Region und diente jahrhundertelang als Ort für wichtige kirchliche Zeremonien. Besucher können heute noch die erhaltenen Mauerreste durchlaufen und sich vorstellen, wie Gläubige hier einst zusammenkamen, um an Gottesdiensten teilzunehmen.
Das Gelände ist täglich zugänglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren und der Eintritt im Historic Scotland Explorer Pass enthalten ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden stellenweise uneben ist und manche Bereiche über Treppenstufen erreichbar sind.
Das achteckige Kapitelsaal gehört zu den am besten erhaltenen Teilen der Anlage und ist das einzige mittelalterliche Kapitelsaal dieser Form in Schottland. Die ungewöhnliche Bauweise mit ihren acht Ecken und dem erhaltenen Gewölbe zieht Besucher an, die sich für mittelalterliche Architektur interessieren.
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