Killin, Dorf in Schottland
Killin ist ein Dorf im schottischen Stirling, das am westlichen Ende von Loch Tay liegt, wo der Fluss Dochart in den See mündet. Die Bebauung aus Steingebäuden erstreckt sich entlang einer Hauptstraße, an der sich Geschäfte, Gasthäuser und Unterkünfte befinden.
Das Dorf entstand als Durchgangsstation auf alten Handels- und Viehtreiberwegen, die das schottische Hochland mit den tiefer gelegenen Regionen verbanden. Im 19. Jahrhundert wuchs es zu einem bekannten Reiseziel, als die romantische Begeisterung für die schottische Landschaft immer mehr Besucher in die Gegend zog.
Der Name Killin leitet sich vermutlich vom Gälischen ab und bedeutet so viel wie "weißes Wasser" oder "weißer Kopf", was auf die Fälle des Flusses Dochart hinweist, die mitten durch das Dorf fließen. Wer durch das Dorf geht, kann sehen, wie die Einheimischen und Besucher das Wasser als natürlichen Mittelpunkt des Alltags erleben.
Das Dorf lässt sich gut zu Fuß erkunden, und von der Hauptstraße aus sind die markierten Wanderwege leicht zu erreichen. Die beste Zeit für einen Besuch ist das Frühjahr bis zum frühen Herbst, wenn die Wege gut begehbar sind.
Auf einer kleinen Insel mitten in den Fällen des Dochart, die man vom Dorfzentrum aus sehen kann, liegt ein alter Begräbnisplatz des Clans MacNab. Es handelt sich um einen der wenigen Clanbegräbnisplätze in Schottland, der noch immer von Wasser umgeben und öffentlich zugänglich ist.
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