Rothesay Castle, Mittelalterliche Burg in Rothesay, Schottland.
Rothesay Castle ist eine mittelalterliche Burg auf der Isle of Bute mit einem ungewöhnlichen runden Grundriss und starken Steinmauern, die von einem Wassergraben umgeben sind. Der Eingang führt über eine in den Graben hineinragende L-förmige Struktur, die das Bauwerk zusätzlich schützt.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von norwegischen Kriegern unter Óspakr-Hákon nach einer dreitägigen Belagerung erobert, während der skandinavischen Expansion in Westschottland. Nach diesem Angriff wurde sie mehrfach wieder aufgebaut und verstärkt, um künftige Überfälle abzuwehren.
Die Burg war lange Zeit Sitz der Lordschaften der Inseln und prägt bis heute das Bild von Rothesay als historischer Mittelpunkt. Man sieht an ihren Mauern die Spuren ihrer Bedeutung für die lokale Macht und Herrschaft über Jahrhunderte hinweg.
Die Burg ist ganzjährig zugänglich und erreichbar mit einer Fähre zur Isle of Bute und einem kurzen Spaziergang vom Zentrum Rothesays. Der Zugang zu den Ruinen ist frei, aber das Betreten sollte mit Vorsicht erfolgen, da einige Bereiche einsturzgefährdet sein können.
Der runde Grundriss ist äußerst selten unter schottischen Burgen und wurde bewusst gewählt, um die Verteidigungsfähigkeit zu verbessern und das Eindringen von Belagerungstechnik zu erschweren. Diese kreisförmige Gestaltung unterscheidet sich deutlich von den typischerweise rechteckigen oder quadratischen Befestigungen, die in der Region üblich waren.
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