North Rona, Abgelegene Insel der Äußeren Hebriden, Schottland
Rona ist eine unbewohnte Insel in den Äußeren Hebriden mit steilen Klippen, Meereshöhlen und Salzwiesen. Das Landstück erhebt sich deutlich aus dem Atlantik und zeigt eine raue, windgepeitschte Küstenlandschaft.
Menschen lebten auf der Insel bis Ende des 17. Jahrhunderts, bis Ratten von einem Schiffswrack die Ernten zerstörten. Der plötzliche Verlust ihrer Nahrungsversorgung zwang die Bewohner, die Insel zu verlassen und sie seitdem unbewohnt zu machen.
Die kleine Kapelle aus dem 8. Jahrhundert zeigt, dass frühe christliche Mönche diesen abgelegenen Ort als Zufluchtsort wählten. Die Ruinen erzählen von einem spirituellen Leben, das sich der rauen Natur anpasste.
Das Eiland kann nur mit spezieller Bootsvermietung erreicht werden, da es weit entfernt im Atlantik liegt. Besucher sollten sich auf raue Wetterbedingungen einstellen und die Fahrt mit erfahrenen Bootsführern planen.
Der Strand ist ein wichtiger Lebensraum für Seehunde, die die Felshöhlen zur Aufzucht ihrer Jungen nutzen. Das Eiland gehört zu einem geschützten Naturgebiet, das den Schutz dieser Tiere sicherstellt.
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