Buckfast Abbey, Benediktinerabtei in Buckfastleigh, England.
Buckfast Abbey ist eine Benediktinerabtei in Buckfastleigh in der englischen Grafschaft Devon, die nach gotischem Vorbild wiederaufgebaut wurde und hohe Turmspitzen, farbige Glasfenster und weitläufige Klostergärten umfasst. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Hektar und verbindet Kirche, Wohngebäude für die Mönche und angelegte Grünflächen zu einem zusammenhängenden Komplex.
Mönche gründeten das Kloster im Jahr 1018, doch Heinrich VIII. löste es 1536 auf und überließ die Gebäude dem Verfall. Benediktiner kehrten 1882 zurück und begannen den Wiederaufbau der Kirche Stein für Stein, ein Projekt das mehrere Jahrzehnte in Anspruch nahm.
Der Name leitet sich vom Zusammenfluss des Flusses Dart mit einem kleineren Bach ab, der die ursprüngliche Ansiedlung versorgte. Besucher hören während der Andachten lateinische Gesänge, die nach jahrhundertealten Notationen aus Handschriften gesungen werden und einen direkten Höreindruck von der fortlebenden klösterlichen Praxis vermitteln.
Die Kirche und Gärten sind das ganze Jahr über zugänglich, Führungen durch die Klosteranlage finden täglich statt. Gehwege verbinden alle Bereiche, manche Abschnitte verlaufen über Kies oder unebenes Gelände und erfordern festes Schuhwerk.
Mönche haben durch gezielte Züchtung über Jahrzehnte hinweg die Buckfast-Biene entwickelt, eine robuste Honigbienenart, die heute weltweit von Imkern verwendet wird. Diese Zuchtlinie gilt als widerstandsfähig gegen Krankheiten und zeichnet sich durch hohe Honigerträge aus, was sie besonders beliebt macht.
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