Alnwick, Marktstadt in Northumberland, England
Alnwick ist eine Kleinstadt im Norden Englands, in der Grafschaft Northumberland, etwa 50 Kilometer südlich der schottischen Grenze und acht Kilometer landeinwärts von der Nordsee. Der Fluss Aln teilt die Stadt in zwei Hälften, wobei die historische Altstadt auf der Südseite liegt und eine mittelalterliche Burg die Skyline prägt.
Die Siedlung entstand um das Jahr 600 und gewann ab dem 11. Jahrhundert an Bedeutung, als die Familie de Vesci eine Festung errichtete, die später zu einem Bollwerk gegen schottische Angriffe ausgebaut wurde. Im Mittelalter entwickelte sich das Marktrecht zur wirtschaftlichen Grundlage, während die Burg mehrfach den Besitzer wechselte und schließlich in den Besitz der Familie Percy überging, die sie bis heute hält.
Das Alnwick Playhouse fungiert als Theater, Kino und Gemeindezentrum und präsentiert das ganze Jahr über Aufführungen, Filme und Ausstellungen.
Die Stadt erreicht man über die Fernstraße A1, die parallel zur Ostküste verläuft und Newcastle mit Edinburgh verbindet. Regelmäßige Buslinien verbinden den Ort mit den umliegenden Städten und Dörfern, sodass man auch ohne eigenes Fahrzeug gut zurechtkommt.
In der Nähe liegt ein Garten, in dem Giftpflanzen aus aller Welt wachsen und der ausdrücklich darauf hinweist, dass man nichts berühren oder riechen sollte. Das alte Bahnhofsgebäude aus viktorianischer Zeit beherbergt heute einen weitläufigen Antiquariatsbuchladen mit Tausenden von Bänden und einer kleinen Modelleisenbahn, die unter der Decke ihre Runden zieht.
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