Black Country Living Museum, Industriefreilichtmuseum in Dudley, England.
Das Black Country Living Museum ist ein Freilichtmuseum in Dudley, das mehr als 50 historische Gebäude aus der Zeit zwischen 1850 und 1950 zeigt, darunter Werkstätten, Wohnhäuser und Läden. Die Anlage erstreckt sich über etwa 10,5 Hektar und stellt eine nachgebaute Industriesiedlung mit Straßenzügen, Kanälen und einem funktionsfähigen Grubeneingang dar.
Das Gelände gehörte seit dem 17. Jahrhundert zum industriellen Kern der Region, wo frühe Versuche zur Eisenverhüttung stattfanden. Das Museum wurde ab den 1970er Jahren auf dem Areal einer stillgelegten Zeche angelegt, um Werkstätten und Wohnbauten vor dem Abriss zu retten.
Die Bewohner haben hier früher in engen Reihenhäusern gewohnt und ihre Einkäufe in kleinen Läden erledigt, während Männer oft in Schmieden oder Gruben arbeiteten. Ein Pub diente als Treffpunkt nach der Schicht, wo Nachrichten ausgetauscht und Freundschaften gepflegt wurden.
Viele Bereiche sind begehbar, während manche Vorführungen nur zu bestimmten Tageszeiten stattfinden, etwa in den Werkstätten oder in der Schule. Der Rundgang erfolgt meist zu Fuß, wobei Besucher entlang gepflasterter Wege und schmaler Gassen zwischen den Gebäuden wechseln.
Ein funktionierender Oberleitungsbus aus den 1940er Jahren fährt regelmäßig durch das Gelände und erinnert an das frühere städtische Nahverkehrsnetz. In einer Werkstatt läuft eine Nachbildung der Dampfmaschine von Thomas Newcomen, die zeigt, wie Wasser aus Gruben gepumpt wurde.
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