Wigmore Hall, Konzertsaal in Westminster, London, Vereinigtes Königreich
Wigmore Hall ist ein Konzertsaal in Westminster mit rechteckigem Grundriss, Marmorwänden und Alabasterdetails, unter einer bemalten Kuppel mit musikalischen Motiven. Die erhöhte Bühne bietet Platz für Kammermusik und Soloauftritte in einem intimen Raum.
Der deutsche Klavierhersteller Bechstein ließ das Gebäude 1901 errichten, um seine Instrumente einem Londoner Publikum vorzustellen. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Saal versteigert und erhielt seinen heutigen Namen nach der angrenzenden Straße.
Der Saal trägt seinen Namen nach der Wigmore Street und gilt unter Künstlern als Raum für Kammermusik, wo das Publikum oft eng mit den Musikern verbunden ist. Viele junge Solisten treten hier früh in ihrer Karriere auf und kehren später zurück, wenn sie bereits international bekannt sind.
Der Saal bietet 545 Sitzplätze und ermäßigte Karten für Besucher unter 35 Jahren, während jüngere Gäste unter 26 kostenlos eintreten können. Die meisten Konzerte finden abends statt, wobei auch Matineen am Wochenende im Programm stehen.
Der Saal wird oft für Studioaufnahmen genutzt, da seine Akustik Instrumente ohne künstliche Verstärkung klar trägt. Viele kommerzielle Klassikaufnahmen entstehen hier während regulärer Konzerte oder in gesonderten Aufnahmesitzungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.