Forest of Dean, Königlicher Wald in Gloucestershire, England
Forest of Dean erstreckt sich über eine bewaldete Fläche zwischen dem Fluss Wye und dem Fluss Severn und bildet ein dreieckiges Plateau im westlichen Teil der Grafschaft Gloucestershire. Das Gelände wechselt zwischen sanften Hügeln, offenen Wiesen und dichten Baumbeständen, die von Wanderwegen, kleinen Siedlungen und ehemaligen Bergbaustandorten durchzogen werden.
Bereits die Römer nutzten dieses Gebiet für Holzgewinnung und Eisenverhüttung, was den Beginn einer langen Industriegeschichte markierte. Der Kohleabbau entwickelte sich im Mittelalter und erreichte seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert, bevor die letzte Grube 1965 schloss.
Die Bewohner dieser Region bezeichnen sich selbst als Foresters und nutzen alte Rechte, um etwa Schafe in bestimmten Gebieten weiden zu lassen oder Bodenschätze zu fördern. Diese Traditionen sind bis heute sichtbar und prägen den Alltag vieler Familien, die seit Generationen mit dem Wald verbunden sind.
Zahlreiche markierte Wege führen durch das gesamte Waldgebiet und verbinden Lichtungen, Hügel und alte Industrieanlagen miteinander. Coleford dient als zentraler Ausgangspunkt für Besuche und bietet Zugang zu Campingplätzen, Picknickzonen und Orientierungskarten entlang der Hauptrouten.
Wildschweine streifen seit dem Jahr 2000 frei durch die Bäume und Unterholzgebiete, nachdem sie hier wieder angesiedelt wurden. Ihre Anwesenheit verändert das Waldbild spürbar, da sie den Boden aufwühlen und Spuren hinterlassen, die an die mittelalterliche Landschaft erinnern.
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