Cambuskenneth Abbey, Mittelalterliche Abteiruinen in Stirling, Schottland
Cambuskenneth Abbey ist eine Klosterruine auf einer von dem Fluss Forth umgebenen Landzunge in Stirling. Der Ort bewahrt noch immer Fundamentreste und einen erhaltenen Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert, der von den ursprünglichen Steinarbeiten zeugt.
König David I. von Schottland gründete das Kloster etwa 1140 als Augustinerpriorat und gab ihm zunächst den Namen Abtei der Heiligen Maria von Stirling. Im Laufe der Jahrhunderte verlor das Kloster an Bedeutung und wurde schließlich aufgelöst, ihre Ruinen sind heute aber noch beeindruckend sichtbar.
Das Kloster war ein Ort, an dem sich geistliche und weltliche Würdenträger trafen und wo bedeutsame Entscheidungen für das Reich getroffen wurden. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie wichtig dieser Platz für das mittelalterliche Schottland war.
Die Stätte ist in den Sommermonaten für Besucher geöffnet und verfügt über Informationstafeln zur mittelalterlichen Architektur. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und auf unebenem Grund zu rechnen, da man die Ruinen auf Fußwegen erkunden muss.
Die Gräber von König James III. und seiner Frau Königin Margaret von Dänemark befinden sich auf dem Gelände, gekennzeichnet durch ein viktorianisches Denkmal, das Königin Victoria in Auftrag gab. Dies macht den Ort zu einem bedeutsamen königlichen Grabplatz in Schottland.
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