Rufford Abbey, Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert in Rufford, England
Rufford Abbey ist eine Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert, deren Ruinen heute in einem 150 Hektar großen Park liegen. Die erhaltenen Teile umfassen den westlichen Kreuzgangflügel mit gewölbten Kammern, umgeben von Gärten und Wäldern, die das gesamte Gelände durchziehen.
Das Kloster wurde 1147 von Gilbert de Gant als Zisterzienseranlage gegründet und diente mehrere Jahrhunderte als religiöses Zentrum. Nach der Auflösung unter König Heinrich VIII. im Jahr 1536 wurde die Anlage zu einem Landhaus umgebaut, wobei nur Teile der ursprünglichen Struktur erhalten blieben.
Die Abtei trägt noch heute Spuren zweier verschiedener Epochen: Der Besucher sieht sowohl mittelalterliche Klosterelemente als auch die späteren Umbauten aus der Tudor-Zeit, die das Gebäude prägen. Diese Schichtung der Stile erzählt von den unterschiedlichen Bewohnern und ihren Absichten für den Ort.
Das Gelände ist teilweise barrierefrei zugänglich, mit Parkplätzen und einem Café vor Ort. Besucher finden auch Restaurants, Geschäfte und Spielbereiche für Kinder auf dem Gelände verteilt.
Auf dem Gelände wurden um 1820 fünf Eishäuser gebaut, von denen heute noch zwei Strukturen erhalten sind. Diese Bauwerke zeigen, wie der Landbesitz damals Eis für die Konservierung von Lebensmitteln nutzte.
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