Earls Court Exhibition Centre, Ausstellungszentrum in Kensington, England
Das Earls Court Exhibition Centre war ein Art-Déco-Gebäude in Kensington, das als Veranstaltungsort für Musik, Sport und Messen diente. Die Anlage bestand aus zwei Haupthallen mit einer gemeinsamen Bodenfläche von 42.000 Quadratmetern und konnte bis zu 20.000 Besucher aufnehmen.
Der Komplex ersetzte einen früheren Ausstellungsplatz aus dem Jahr 1887 und wurde 1937 eröffnet. Das Zentrum blieb bis zu seiner Schließung im Jahr 2014 in Betrieb.
Zwischen 1996 und 2011 veranstaltete das Gebäude die Brit Awards Zeremonien und wurde so zu einem zentralen Ort für Feiern der britischen Musikindustrie. Das Zentrum trug den Namen nach dem gleichnamigen Stadtteil und diente als Treffpunkt für Konzerte, Sportveranstaltungen und Handelsmessen.
Das Zentrum hatte direkte Anbindungen zu den U-Bahn-Stationen Earls Court und West Brompton mit Eingängen an der Warwick Road und Old Brompton Road. Die beiden Hallen ließen sich für verschiedene Veranstaltungsformate anpassen.
Unter dem Hauptboden befand sich ein versenkbarer Swimmingpool, der schnelle Umbauten zwischen maritimen Ausstellungen und anderen Veranstaltungen ermöglichte. Diese technische Besonderheit machte das Zentrum zu einem der flexibelsten Veranstaltungsorte seiner Zeit.
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