Dagenham, Industriebezirk im Osten Londons, Vereinigtes Königreich
Dagenham ist ein Stadtteil im Osten Londons in Großbritannien mit Wohnvierteln, Grünflächen und ehemaligen Fabrikgebäuden am Themseufer. Die breiten Straßen führen durch weitläufige Siedlungen und vorbei an großen Parks, die zwischen den Häuserreihen liegen.
Das frühere Bauerndorf wurde 687 als Dæccanhaam erwähnt und blieb bis ins 20. Jahrhundert ländlich. Mit dem Bau der Becontree Estate ab 1921 und der Eröffnung der Ford-Werke entstand ein dicht besiedelter Industrievorort.
Das Valence House Museum zeigt die Verwandlung eines Dorfes in einen Industriestandort mit Archiven und Ausstellungsstücken aus mehreren Jahrhunderten. Besucher sehen alte Werkzeuge, Fotografien und Gegenstände aus dem täglichen Leben der früheren Bewohner und Arbeiter.
Die District Line hält an den Stationen Dagenham East und Dagenham Heathway und verbindet das Gebiet mit dem Zentrum von London. Busse fahren durch die Wohnstraßen und Parks, die im ganzen Stadtteil verteilt sind.
Die Dagenham Girl Pipers wurden 1930 als erste Frauen-Dudelsackkapelle gegründet und traten bei internationalen Veranstaltungen auf. Sie prägten die lokale Identität und gelten bis heute als Symbol für die Geschichte des Stadtteils.
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