Reigate, Marktstadt in Surrey, England
Reigate ist eine Marktstadt in Surrey im Südosten Englands, rund 30 Kilometer südlich von London gelegen. Die Hauptstraße führt durch das Zentrum und wird von Backsteinhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert gesäumt, die heute Geschäfte, Restaurants und Wohnungen beherbergen.
Die Siedlung wurde erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Handelspunkt an der Straße zwischen London und der Südküste. Der Ort erhielt im 13. Jahrhundert das Recht, einen Wochenmarkt abzuhalten, was seine wirtschaftliche Bedeutung für die Region festigte.
Die Altstadt wird am Samstagvormittag zum Treffpunkt, wenn der wöchentliche Markt frisches Gemüse und regionale Produkte anbietet. Viele Einheimische nutzen die kleinen Cafés in den Seitenstraßen, die oft mit Blumenkästen vor den Fenstern geschmückt sind und zum längeren Verweilen einladen.
Die Bahnverbindung vom örtlichen Bahnhof nach London dauert weniger als eine Stunde und verkehrt tagsüber regelmäßig in beide Richtungen. Das Zentrum ist kompakt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden, wobei die meisten Geschäfte und Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Unter den Straßen erstreckt sich ein Netz von in Sandstein gehauenen Gängen, die ursprünglich zur Sandgewinnung angelegt wurden und über Jahrhunderte als Lagerräume dienten. Diese unterirdischen Kammern sind heute teilweise zugänglich und zeigen, wie die Bewohner den weichen Stein unter der Stadt nutzten.
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