Leith, Hafenviertel im Norden von Edinburgh, Schottland
Leith ist ein Hafenviertel im Norden von Edinburgh, wo der Water of Leith in den Firth of Forth mündet und Frachtschiffe sowie Fährverbindungen anlegen. Das Gebiet erstreckt sich vom alten Hafenbecken bis zum modernen Ocean Terminal, mit Backsteinlagerhäusern entlang der Kais und Wohnblöcken in ehemaligen Industriegebäuden.
Der Hafen wurde im 12. Jahrhundert unter dem Namen Inverlet gegründet und entwickelte sich zum wichtigsten Seehafen für Schottlands Hauptstadt. Im 19. Jahrhundert erhielt das Viertel den Status einer unabhängigen Stadt, bevor es 1920 nach Edinburgh eingemeindet wurde.
Die Hafengegend entlang der Uferpromenade bringt Fischerboote, Segeljachten und schwimmende Bars zusammen, während kleine Kunstgalerien in umgebauten Speicherhäusern offene Ateliers veranstalten. Lokale Whisky-Brennereien bieten Verkostungen an, bei denen Besucher schottische Malzsorten kennenlernen können, während die Pubs im Viertel als Treffpunkte für Einheimische nach Feierabend dienen.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei der Spaziergang vom alten Hafen bis zum modernen Terminal etwa 20 Minuten dauert. Die Gegend ist flach und einfach zugänglich, mit Gehwegen entlang der Kais und öffentlichen Bänken mit Blick auf das Wasser.
Steinerne Ufermauern aus dem Mittelalter sind noch heute am Shore sichtbar und zeigen, wo die ersten Kais des Hafens verliefen. Diese Reste gehören zu den ältesten erhaltenen Hafenstrukturen in Schottland.
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