Fishguard, Hafenstadt in Pembrokeshire, Wales.
Fishguard ist eine Hafenstadt in Pembrokeshire, Wales, die sich in zwei Teile gliedert: Der untere Teil liegt direkt am Hafen mit engen Gassen und historischen Gebäuden, während die obere Stadt auf der Klippe thront und den Blick auf die Bucht beherrscht. Die beiden Bereiche sind durch Wege und Treppen miteinander verbunden, die beim Erkunden ein lebendiges Bild dieser traditionellen walisischen Siedlung vermitteln.
Die Stadt erlebte 1797 die letzte Invasion Großbritanniens, als französische Truppen landeten, sich aber nach zwei Tagen der lokalen Bürgerwehr ergaben. Dieses Ereignis bleibt ein wesentlicher Teil der Identität und wird in der lokalen Geschichte weiterhin hervorgehoben.
Der Name Fishguard stammt vom altnordischen Fiskigarðr für Fischfanggehege, während der walisische Name Abergwaun sich auf die Mündung des Flusses Gwaun bezieht.
Der untere Hafen ist zu Fuß leicht erreichbar und bietet Parkplätze für Besucher, die die Wasserkante erkunden möchten. Die obere Stadt ist ebenfalls zugänglich, aber erfordert das Navigieren von Hügeln und Treppen, besonders wenn man vom Hafen heraufkommt.
Unter dem Meeresspiegel sind in den Felsen antike Fischfallen zu sehen, die aus der Wikingerzeit stammen und traditionelle Fangtechniken zeigen. Diese archäologischen Spuren werden bei Ebbe sichtbar und erinnern an Jahrhunderte des Fischfangs vor der modernen Industrie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.