Richmond Park, Königlicher Park in Richmond upon Thames, England.
Richmond Park ist ein weitläufiges Schutzgebiet im Londoner Stadtteil Richmond upon Thames, das als Nationalpark, als Garten der Kategorie I und als Nationales Naturreservat eingestuft ist. Es besteht aus offenen Grasflächen, alten Eichenwäldern und mehreren Teichen, die über das gesamte Gelände verteilt sind.
Carlos I. ließ das Gebiet 1637 mit einer Mauer umgeben, um es als Jagdrevier zu sichern, was zu Konflikten mit den Anwohnern führte, die zuvor freien Zugang hatten. Im 18. Jahrhundert wurde nach einem langen Rechtsstreit das Recht auf öffentlichen Zugang zum Park durchgesetzt.
In Richmond Park leben mehrere hundert Rehe, die sich frei durch das Gelände bewegen und von den Besuchern aus nächster Nähe beobachtet werden können. Besonders während der Brunftzeit im Herbst ist das Schauspiel der Hirsche unübersehbar und zieht viele Menschen an.
Der Park hat mehrere Eingangstore, darunter in Richmond, Ham, Kingston und Roehampton, und ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Auto erreichbar. An jedem Eingang stehen Parkplätze zur Verfügung, aber an Wochenenden und an sonnigen Tagen füllen sich diese schnell.
Vom King Henry's Mound aus ist der Blick auf die Kuppel der St. Paul's Cathedral in der Innenstadt von London gesetzlich geschützt, sodass kein neues Gebäude diesen Blickkorridor verdecken darf. Dieser Sichtstrahl erstreckt sich über eine Entfernung von etwa 16 Kilometern und ist seit Jahrhunderten Teil der Londoner Stadtplanung.
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