Pontypridd, Marktstadt in Südwales, Vereinigtes Königreich.
Pontypridd ist eine walisische Kleinstadt im Süden des Landes, wo zwei Flusstäler aufeinandertreffen und steile grüne Hügel die Umgebung prägen. Die Hauptstraße führt durch ein kompaktes Zentrum mit Geschäften aus rotem Backstein, kleinen Cafés und einem Marktplatz, während Wohnviertel sich an den Hängen hinaufziehen.
Die Siedlung wuchs im 18. Jahrhundert um eine neue steinerne Bogenbrücke herum, die Reisende über den Fluss führte. Im 19. Jahrhundert brachte der Kohlebergbau Tausende von Arbeitern in die Gegend, und die kleine Ansiedlung wurde zu einem geschäftigen Handelszentrum für die umliegenden Täler.
Der Name stammt von einer alten Brücke nahe der Stelle, an der sich zwei Flüsse treffen, und bezeichnet wörtlich die Brücke am Haus des Erdbewohners. In den Straßen und Geschäften hört man noch heute Walisisch sprechen, besonders an Markttagen, wenn die Einheimischen ihre Einkäufe erledigen.
Die Gegend lässt sich zu Fuß erkunden, wobei das Zentrum relativ flach ist, während die Wohnviertel an den Hängen steiler werden. An Samstagen ist der Markt gut besucht, daher lohnt es sich, früher zu kommen, wenn man in Ruhe bummeln möchte.
Eine alte steinerne Brücke überspannte den Fluss mit nur einem einzigen weiten Bogen und galt fast achtzig Jahre lang als die längste ihrer Art in Europa. Heute verbindet sie noch immer das östliche und westliche Ufer, obwohl der Verkehr inzwischen über eine neuere Straße geführt wird.
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