Polperro, Fischerdorf in Cornwall, England
Polperro ist ein Fischerdorf in Cornwall mit engen Gassen aus Stein und weißen Steinhäusern, die hinunter zum Hafen führen, wo Fischerboote und Netze das Wasser prägen. Die Siedlung füllt ein enges Tal aus und wirkt wie ein einziger labyrinthischer Ort, in dem jede Ecke eine neue Aussicht auf die Bucht oder die Häuser bietet.
Das Dorf entstand als Fischersiedlung und entwickelte sich im 18. Jahrhundert zu einem Zentrum für den illegalen Handel, wobei Schmuggler die gewundenen Straßen nachts nutzten. Diese Zeit prägte den Ort und seine Architektur, die noch heute viele Spuren dieser Vergangenheit trägt.
Der Ort ist seit Jahrhunderten von der Fischerei geprägt und diese Tradition sehen Besucher noch heute überall: in den Booten am Hafen, in den Netzen und in den Gesprächen der Einwohner. Das Leben hier dreht sich um das Meer und seine Rhythmen, was dem Dorf seinen besonderen Charakter gibt.
Das Auto muss auf einem Parkplatz außerhalb des Ortes stehen gelassen werden; dann geht man zu Fuß die steilen Straßen hinunter oder nutzt eine Pferdekutsche. Es ist wichtig, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege eng, schmal und uneben sind und es viele Treppen gibt.
Chapel Rock, eine Felsformation am Wasser, hat ein natürliches Gezeitenbecken, das in den 1940er Jahren gestaltet wurde und Badegästen ermöglicht, im Wasser zu schwimmen. Während man dort badet, kann man zusehen, wie die Fischerboote in den Hafen zurückkehren und das alltägliche Leben des Dorfes beobachten.
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