Fowey, Hafenstadt an der Südküste von Cornwall, England
Fowey ist eine Hafenstadt im Süden Cornwalls in England, die sich entlang steiler Hänge neben der Mündung des Flusses Fowey erstreckt. Enge Gassen schlängeln sich zwischen mittelalterlichen Gebäuden und georgianischen Kaufmannshäusern hindurch.
Im Mittelalter entsandte die Stadt Schiffe nach Frankreich, um während des Hundertjährigen Krieges feindliche Frachter zu überfallen. Diese Seeleute erhielten königliche Genehmigungen und wurden als Fowey Gallants bekannt.
Der Name leitet sich vom kornischen "Fowydh" ab und bezieht sich auf den Fluss, der hier ins Meer fließt. Viele Einwohner arbeiten noch immer mit Booten, und die Werften und Segelschulen prägen den Alltag am Wasser.
Parkplätze befinden sich oben am Ortsrand, von wo aus Fußwege hinunter zum Hafen führen. Fähren verbinden die Stadt regelmäßig mit den gegenüberliegenden Orten Polruan und Bodinnick.
Der tiefe Naturhafen ermöglicht noch heute den Durchgang großer Frachtschiffe, die Porzellanerde aus den nahen Gruben von St Austell abtransportieren. Neben diesen Schiffen ankern Segelboote und Freizeitjachten, die sich den Raum teilen.
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