Shepherd’s Bush, Wohnviertel in West-London, England
Shepherd's Bush ist ein Wohnviertel im westlichen London, das sich um eine begrünte Fläche von rund 3 Hektar gruppiert und durch mehrere U-Bahn-Linien sowie Busverbindungen erschlossen wird. Die Straßen ziehen sich um den zentralen Platz herum, wo sich Geschäfte, Wohnblocks und ein Marktgelände verteilen.
Bis ins späte 19. Jahrhundert blieb die Gegend weitgehend ländlich und wurde erst ab den 1880er Jahren durch den Bau von Wohnblocks und Straßen zur Vorstadt. In den frühen 1900er Jahren entstand hier ein Ausstellungsgelände, das internationale Veranstaltungen beherbergte und die weitere Entwicklung des Stadtteils beschleunigte.
Der Name erinnert an Hirten, die ihre Tiere früher auf dem Weg zum Markt hier rasteten, während sich heute Wohnviertel um die zentrale Grünfläche gruppieren. An Markttagen und bei Konzerten füllen sich die Straßen mit Menschen, die in den Lokalen und Läden entlang der Hauptstraßen einkehren.
Mehrere U-Bahn-Stationen der Central Line liegen wenige Gehminuten auseinander und ermöglichen den Anschluss ins Stadtzentrum. Wer tagsüber kommt, findet offene Geschäfte und Essensstände rund um den zentralen Platz, während die Gegend abends etwas ruhiger wird.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand hier ein großes Ausstellungsgelände, das eine internationale Sportveranstaltung sowie eine Schau zur Förderung der Beziehungen zwischen zwei Ländern beherbergte. Das Stadion, das damals gebaut wurde, bot Platz für Zehntausende von Zuschauern und wurde später für andere Zwecke umgebaut.
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