Pembroke Castle, Mittelalterliche Burg in Pembroke, Wales
Pembroke Castle ist eine Befestigungsanlage in der walisischen Stadt Pembroke, die auf einem felsigen Vorsprung über dem Cleddau-Fluss erbaut wurde. Die Mauern bestehen aus grauem Kalkstein und erreichen an der Basis eine Dicke von etwa 6 Metern (20 Fuß), während der runde Bergfried sich über mehrere Stockwerke erhebt.
Normannische Eroberer errichteten ab 1093 die erste hölzerne Festung unter der Führung von Roger de Montgomerie während der Invasion in Wales. Die Steinburg wurde im 12. und 13. Jahrhundert ausgebaut, als William Marshal die Anlage zur normannischen Hochburg in Südwales machte.
Der runde Bergfried trägt den Namen "The Keep" und dominiert noch heute die Silhouette über dem Fluss mit seinem ungewöhnlichen steinernen Gewölbe. Besucher können die schmalen Wendeltreppen hinaufsteigen und von oben auf die Stadt und das Wasser blicken, wie es Wächter seit Jahrhunderten taten.
Die Burg ist täglich geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren und im Sommer länger sind. Führungen erklären die Verteidigungsanlagen und mittelalterliche Bautechnik, während Besucher die Türme und Höfe auf eigene Faust erkunden können.
Unter der Burg befindet sich die Wogan-Höhle, eine natürliche Kalksteinhöhle, die im Mittelalter als befestigter Lagerraum genutzt wurde. Wasser aus dem Fluss konnte bei Flut direkt in die Höhle gelangen, was die Versorgung der Burg bei Belagerungen erleichterte.
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