St. Michael’s Mount, Gezeiteninsel mit mittelalterlicher Burg in Cornwall, England
St Michael's Mount ist eine Gezeiteninsel mit mittelalterlicher Burganlage in Cornwall. Mehrere Bauwerke erheben sich auf einem 70 Meter hohen Granitfelsen (230 Fuß), verbunden durch schmale Pfade und Gärten mit Blick aufs Meer.
Eine Benediktinerabtei entstand hier im 12. Jahrhundert und diente später als Festung bei Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich. Die Familie St Aubyn erwarb die Anlage im 17. Jahrhundert und hat sie seitdem bewohnt und gepflegt.
Die Burg trägt ihren Namen nach dem Erzengel Michael, der laut örtlicher Überlieferung im 5. Jahrhundert Fischern auf dem Felsen erschienen sein soll. Kapellen, Zugbrücken und Wohnräume verteilen sich über mehrere Ebenen, während Gärten an terrassierten Hängen trotz Salzwind und Wind gedeihen.
Ein Granitdamm verbindet das Festland mit der Insel bei Ebbe, während Boote bei Flut Besucher übersetzen. Die Wege innerhalb der Anlage verlaufen über Treppen und Rampen, weshalb gutes Schuhwerk hilfreich ist.
Ein viktorianisches Schienensystem transportiert Vorräte vom Hafen zur Burg durch unterirdische Tunnel. Die Gleise wurden im 19. Jahrhundert verlegt und funktionieren noch heute für den internen Betrieb.
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