Chûn Castle, Eisenzeitliche Festung in Madron, England
Chûn Castle ist eine eisenzeitliche Festung auf einem Hügel in Cornwall, deren Steinmauern konzentrische Kreise bilden mit inneren und äußeren Verteidigungsstrukturen. Die Ruinen zeigen ein charakteristisches Design aus zwei defensiven Ringen, die den Hügel gegen einen Durchmesser von etwa 50 Metern überlagern.
Die Festung entstand vor etwa 2.500 Jahren als Verteidigungsanlage und blieb bis zum ersten Jahrhundert nach Christus in Nutzung. Später wurde der Ort während der Zinnabbauoperationen vorübergehend erneut besiedelt.
Der Name stammt aus dem Kornischen 'Chi an Woon', was 'Haus auf den Höhen' bedeutet und zeigt die keltischen Sprachtraditionen dieser Region. Diese Wortwahl spiegelt wider, wie die frühen Bewohner ihre Umgebung wahrnahmen und benannten.
Der Zugang zur Festung erfolgt über einen markierten Weg, der am Bauernhof beginnt und an einem weißen Steinmarker folgt, wo die Weide in Heideland übergeht. Die Wege sind zu Fuß gut begehbar, aber das Gelände ist offene Hochmoorfläche mit wenig Schutz vor Wind und Wetter.
Ein sorgfältig konstruierter Steinbrunnenschacht mit ursprünglichen Stufen befindet sich innerhalb der Festung und versorgte die Bewohner bis in die 1940er Jahre mit Wasser. Bemerkenswert ist, dass dieser Brunnen auch während längerer Trockenperioden Wasser bereithielt, was ihn zu einem entscheidenden Vorteil für die Verteidiger machte.
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