Camelford, Kleinstadt im Vereinigten Königreich
Camelford ist ein kleiner Ort in Nord-Cornwall, der an der Route zwischen Bude und Wadebridge liegt und vom Fluss Camel durchflossen wird. Die Stadt zeigt alte Steingebäude und enge Straßen, die ihre lange Vergangenheit als Handelszentrum widerspiegeln.
Im 13. Jahrhundert erhielt Camelford von Richard, Earl of Cornwall, ein Marktprivileg und wurde ein wichtiges Handelszentrum für Wolle, Vieh und Zinn. Der Ort war eine Anlegestelle für mittelalterliche Reiserouten und später auch mit dem Eisenbahnnetz verbunden, bis die Station in den 1960er Jahren geschlossen wurde.
Camelford ist mit den Legenden von König Artus verbunden, besonders durch die nahe gelegene Slaughter Bridge, wo sein letzter Kampf stattgefunden haben soll. Der Ort wird von dieser mythischen Geschichte geprägt, die Besucher beim Spaziergang durch die Gegend spüren können.
Der Ort ist von der A39-Straße aus leicht erreichbar und verfügt über Parkplätze im Zentrum und am Marktplatz. Busse verbinden Camelford mit anderen Orten, obwohl es keinen Bahnhof gibt, aber nahegelegene Stationen wie Bodmin Parkway bieten Zugverbindungen an.
Der Name des Ortes stammt von alten Wörtern für krumm und schön, hat aber nichts mit dem Tier zu tun, obwohl ein Kamelsymbol auf der Wetterfahne des Rathauses sitzt. Diese traditionelle Verzierung zeigt, wie manche Orte ihre Identität durch überraschende Symbole bewahren, die nichts mit ihrer geografischen oder kulturellen Realität zu tun haben.
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