Doune of Invernochty, Normannische Erdburg in Strathdon, Schottland.
Die Doune of Invernochty ist eine normannische Burgruine in Strathdon, Schottland, mit einem etwa 12 Meter hohen Burgberg und einer Plattform von etwa 80 mal 40 Metern, die von einem Burggraben umgeben ist. Die Anlage verfügt über robuste Steinfundamente und ein System zur Wasserkontrolle mit Dämmen, das die Verteidigung des Ortes unterstützte.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von Earl Morggan of Mar erbaut, als König David I. die normannische Feudalordnung in Schottland einführte. Sie zeigt die damalige Strategie, Nordschottland mittels Burgen zu kontrollieren und zu befestigen.
Der Name stammt aus dem Gälischen 'Dùn Inbhir Nochdaidh' und bezieht sich auf die Lage des Ortes, wo der River Don und das Water of Nochty zusammenfließen. Besucher können diese geografische Bedeutung noch heute in der Landschaft nachvollziehen, da die beiden Wasserläufe die Umgebung prägen.
Die steilen Seiten des Burgbergs sind schwierig zu erklimmen, und Besucher sollten vorsichtig sein, da es keine markierten Wege gibt und der Boden uneben ist. Geeignetes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden sind empfehlenswert.
Die Burg besitzt ein seltenes mittelalterliches Wasserkontrollsystem mit Dämmen und Schleusen, das bis 1823 funktionsfähig blieb. Dieses System zeigt fortgeschrittenes Wissen über Wasserbau und Ingenieurskunst aus dieser Zeit.
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