Dun an Sticir, Eisenzeitliche Festung in North Uist, Schottland.
Dun an Sticir ist ein kreisförmiges Steinbauwerk aus der Eisenzeit auf einer kleinen Insel im Loch an Sticir, verbunden mit dem Festland durch Steinkavernen. Die Mauern sind etwa 3 Meter dick und enthalten innerhalb ihrer ursprünglichen Form einen rechteckigen mittelalterlichen Saal.
Das Bauwerk entstand zwischen dem 5. und 1. Jahrhundert vor Christus als Teil eines Verteidigungssystems der Eisenzeit. Später wurde es im 17. Jahrhundert von Hugh MacDonald als Festung genutzt und zeigt damit eine lange Geschichte der militärischen Nutzung.
Der Name bedeutet "Fort des Versteckten" und zeigt, wie Eisenzeit-Gemeinschaften ihre Verteidigungsstrukturen gestalteten. Die Steinmauern sprechen von praktischem Wissen über Festungsbau, das über Generationen weitergegeben wurde.
Besucher sollten wasserdichte Schuhe tragen, da der Wasserspiegel des Sees schwankt und die Überquerung der Steinkavernen den ganzen Tag über unterschiedlich schwierig sein kann. Die beste Zeit ist bei niedrigerem Wasserstand, wenn die Wege trocken und sicherer zu begehen sind.
Innerhalb der ursprünglichen runden Befestigung verbirgt sich eine rechteckige mittelalterliche Halle, die von späteren Bewohnern eingebaut wurde. Diese Überlagerung verschiedener Bauepochen macht den Ort zu einem seltenen Beispiel für die Wiedernutzung alter Strukturen über Jahrhunderte hinweg.
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