Leytonstone, Stadtbezirk im Osten Londons, Vereinigtes Königreich
Leytonstone ist ein Wohngebiet im Osten Londons, im Stadtbezirk Waltham Forest, mit langen Reihen viktorianischer Reihenhäuser aus rotem Backstein. Die High Road bildet die Hauptachse des Viertels und ist von Geschäften, Cafés und einem lebhaften Straßenmarkt gesäumt.
Der Name des Viertels leitet sich von einem römischen Meilenstein ab, dem sogenannten High Stone, der eine alte Gebietsgrenze markierte und noch heute an der Kreuzung Hollybush Hill zu sehen ist. Zwischen 1870 und 1910 verwandelte sich das landwirtschaftliche Gebiet in einen Londoner Vorort, als entlang neu angelegter Straßen dicht bebaute Wohnviertel entstanden.
Die U-Bahn-Station Leytonstone ist mit Mosaiken geschmückt, die Szenen aus Filmen von Alfred Hitchcock zeigen, dem berühmtesten Sohn des Viertels. Wer die Station betritt, sieht diese Kunstwerke direkt an den Wänden der Gänge und Bahnsteige.
Das Viertel verfügt über eine eigene Station der Central Line der Londoner U-Bahn, von der aus die Innenstadt gut erreichbar ist. An dieser Station teilt sich die Linie in zwei Äste auf, daher lohnt es sich, vor der Fahrt die Richtung des Zuges zu überprüfen.
Alfred Hitchcock, der Regisseur von Filmen wie Psycho und Die Vögel, wurde 1899 in Leytonstone geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Eine Gedenktafel an der Stelle seines Geburtshauses in der Lime Grove erinnert noch heute an ihn.
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