Garendon Abbey, Zisterzienserabtei-Ruinen in Loughborough, England
Garendon Abbey ist eine Zisterzienser-Abtei in der Nahe von Loughborough, von der heute noch Teile der Steinmauern, Grundlagen des Kapitelhauses und mehrere mittelalterliche Fischteiche erhalten sind. Das Gelande erstreckt sich uber historische Flachen und zeigt die Ausmaße der ursprunglichen Anlage.
Die Abtei wurde 1133 von Robert de Beaumont gegrundet und entwickelte sich zu einem wichtigen Landwirtschaftszentrum mit ausgedehnter Schafzucht. Sie wurde 1536 wahrend der Auflosungen unter Heinrich VIII. aufgelost.
Das Gelande zeigt Uberreste von klassischen Bauelementen aus dem 18. Jahrhundert, darunter einen Tempel und einen Triumphbogen, die romische Architektur nachahmen und die spatere Nutzung des Ortes widerspiegeln. Diese Strukturen pragen heute das Erscheinungsbild und zeigen, wie nachfolgende Generationen die Statte neu interpretierten.
Die Ruinen haben den Status eines geschutzten Denkmals und der Zugang ist auf gekennzeichnete Wege und Aussichtsbereiche beschrankt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelande uneben ist und bei feuchtem Wetter rutschig werden kann.
Archaologische Ausgrabungen zwischen 1966 und 1968 legten die komplette Grundrissanordnung des Dormitoriums und des Kapitelhauses frei, die unter den Fundamenten eines spateren Herrenhauses verborgen waren. Diese Funde offenbarten die innere Struktur des monchischen Alltags und der spirituellen Raume.
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