Romney Marsh, Feuchtgebiet und Ebene in Kent und East Sussex, England
Romney Marsh ist ein flaches Feuchtgebiet zwischen Kent und East Sussex, das sich über eine große Fläche mit Gräben, Röhrichtfeldern und Weiden erstreckt. Die Landschaft wirkt offen und weitläufig, mit vereinzelten Dörfern und Gehöften, die in den Feldern verstreut liegen.
Die Marsh entstand aus einem natürlichen Rückzug des Meeres im Mittelalter, wurde aber durch Menschenhand aktiv gestaltet, besonders durch Deiche und Entwässerungssysteme. Diese Arbeiten begannen bereits im 13. Jahrhundert und verwandelten die sumpfigen Gebiete in nutzbares Farmland.
Die Gegend ist seit Jahrhunderten ein Zentrum der Schafzucht, und die Romney-Marsh-Rasse ist eng mit der lokalen Identität verbunden. Besucher können diese Tiere in den Weiden sehen und verstehen, wie wichtig sie für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region waren.
Die Marsh kann auf schmalen Landstraßen durchquert werden, die die Dörfer verbinden, und die National Cycle Route 2 bietet eine gut ausgebaute Strecke für Radfahrer. Flaches Gelände macht das Erkunden zu Fuß oder mit dem Fahrrad angenehm und zugänglich.
Die St Thomas Becket Kirche in Fairfield steht völlig isoliert inmitten von Schafweiden, ein seltenes Bild einer mittelalterlichen Kirche, die von der modernen Welt fast unberührt wirkt. Diese merkwürdige Abgeschiedenheit ist das Ergebnis veränderter Siedlungsmuster über die Jahrhunderte.
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