Hulton Abbey, Zisterzienser-Klosterruinen in Abbey Hulton, England.
Hulton Abbey ist eine Zisterzienserklosterruine in Stoke-on-Trent, deren Grundmauern in einem öffentlichen Park zu besichtigen sind. Die freigelegten Fundamente zeigen den ursprünglichen Grundriss der Klosterkirche, der Kreuzgänge und der Wohngebäude.
Das Kloster wurde 1219 als Tochterhaus einer größeren Zisterziensergemeinschaft gegründet und fungierte mehrere Jahrhunderte lang als Zentrum des religiösen Lebens in der Region. Es wurde nach der Auflösung der Klöster unter Heinrich VIII. aufgegeben und verfiel allmählich.
Ausgrabungen an der Stätte legten 91 Bestattungen frei, darunter die Überreste von Hugh Despenser dem Jüngeren, die deutliche Spuren seiner gewaltsamen Hinrichtung im Jahr 1326 zeigten. Dies macht die Stätte zu einem der wenigen Orte in England, an denen eine historisch so bedeutsame Bestattung gefunden und untersucht wurde.
Die Ruinen liegen in einem öffentlichen Park und können jederzeit kostenlos besichtigt werden. Wege führen durch das Gelände, sodass die Überreste gut zugänglich und leicht zu erkunden sind.
Die Mönche von Hulton betrieben eine Gerberei und hielten Fischteiche auf dem Gelände, und sie stellten auch Töpferwaren her, was für ein Ordenshaus dieser Art ungewöhnlich war. Die Schafzucht kam zu den täglichen Arbeiten der Gemeinschaft hinzu, was sie eher zu einer kleinen autarken Siedlung machte als zu einem rein kontemplativen Rückzugsort.
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