Easington Colliery, village in County Durham, England, UK
Easington Colliery ist ein Dorf in County Durham, das Ende des 19. Jahrhunderts rund um eine Kohlenmine entstanden ist. Das Gelände war lange Zeit das wirtschaftliche und soziale Zentrum des Ortes und hat bis heute die Struktur und das Aussehen des Dorfes mit seinen Reihenarbeiterhäusern geprägt.
Die Mine wurde 1899 gegründet und wurde schnell zum wirtschaftlichen Herzstück des Ortes, wo tausende Arbeiter unter Tage Kohle abbaut. Am 29. Mai 1951 kam es zu einer Explosion in den unterirdischen Anlagen, bei der 83 Menschen, einschließlich zweier Rettungsarbeiter, ihr Leben verloren.
Der Ort trägt den Namen seiner früheren Kohlenmine und prägt bis heute das Selbstverständnis der Bewohner. Die Dorf-Gemeinschaft bewahrt ihre Bergbau-Tradition durch jährliche Gedenkfeiern, ein seit 1915 bestehendes Blasorchester und mündlich überlieferte Geschichten von Bergleuten und ihren Familien.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar, mit ausgebauten Wanderwegen über das frühere Minengelände bis zur Küste. Besucher sollten beachten, dass sie auf den Wegen bleiben, um die dort wachsenden Wildblumen und Gräser zu schützen, die Lebensraum für Insekten bieten.
Eine Nachbildung des alten Minenschachts steht heute an der Küste und erinnert Besucher an die Bedeutung dieser Arbeit. Der Ort war auch Drehort für den Film Billy Elliot, der die Lebensbedingungen in einem Bergbaudorf zeigte und internationales Interesse weckte.
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