Hamble-le-Rice, village in the United Kingdom
Hamble-le-Rice ist ein kleines Dorf an der Südküste Englands, das auf einer Halbinsel mit Wasser auf drei Seiten liegt. Das Zentrum besteht aus engen Straßen mit Kopfsteinpflaster, alten Häusern und Läden, die von der Kirche St. Andrew hinunter zu Hafenanlagen und drei Marinas führen.
Das Dorf spielte während des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Rolle und war ein Trainingszentrum für Piloten, wo über 500 Flugzeuge gebaut oder repariert wurden, darunter Lancaster-Bomber und Spitfires. Die maritimen Traditionen reichen jedoch weiter zurück: In der Vergangenheit war es ein bedeutender Schiffbau- und Fischereihafen mit Geschäften in Austern und Meeresfrüchten.
Der Name Hamble-le-Rice stammt aus historischen Dokumenten und könnte sich auf ein bewaldetes Gebiet oder einen Hügel am Fluss beziehen. Das Dorf wird heute von seiner maritimen Kultur geprägt, mit Bootshäusern, Yachtclubs und einer starken Segelgemeinschaft, die das tägliche Leben an der Wasserkante bestimmt.
Das Dorf ist leicht erreichbar: Hamble Lane verbindet es mit der A27, und ein Bahnhof in der Nähe bietet stündliche Verbindungen zu Southampton und Portsmouth, während Busse regelmäßig verkehren. Die beste Zeit zum Besuchen ist in den wärmeren Monaten, wenn die Marinas voll sind, Boote auf dem Fluss aktiv sind und Restaurants und Pubs mit Außenterrassen betriebsam werden.
Eine auffallende Besonderheit ist die rosa Fähre, die seit dem späten 15. Jahrhundert den Fluss Hamble zur Nachbargemeinde Warsash überquert und Besuchern eine charmante Perspektive auf das Wasser bietet. Das Dorf ist auch als Drehort der Fernsehserie Howards' Way bekannt, die eine treue Fangemeinde von Nostalgikern anzieht, die die historischen Orte erkunden möchten.
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