Fotheringhay Castle, Mittelalterliche Burgruine in Fotheringhay, England.
Fotheringhay Castle ist eine mittelalterliche Festungsanlage in Fotheringhay, England, deren Überreste aus Erdwällen und Steinfundamenten bestehen. Der zentrale Hügel erhebt sich über den umliegenden Gräben und zeigt noch heute die charakteristische Form einer normannischen Burganlage mit vorgelagerter Vorburg.
Normannische Ritter errichteten die Burg um 1100 nach der Eroberung Englands, um die Überquerung des Flusses Nene zu kontrollieren. König Eduard III. baute die Anlage im 14. Jahrhundert zu einem herzoglichen Wohnsitz aus, und hier wurde Maria Stuart im Jahr 1587 hingerichtet.
Das Burggelände enthält Informationstafeln zur mittelalterlichen Militärarchitektur und zur Rolle normannischer Befestigungen bei der Kontrolle englischer Territorien.
Ein befestigter Fußweg führt von der Kirche St Mary and All Saints im Dorf durch die Wiesen zu den Ruinen, die frei zugänglich sind. Der Weg kann bei Regen rutschig werden, festes Schuhwerk wird empfohlen.
Der achteckige Bergfried trug den Namen Fetterlock nach dem heraldischen Symbol der Plantagenet-Herzöge, einem Hufeisenschloss mit Kette. König Karl I. ordnete 1628 den Abriss der Steinbauten an, um Schulden zu begleichen, und die Steine wurden zum Bau neuer Häuser im Dorf verwendet.
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