Kelmscott Manor, Englisches Herrenhaus in Kelmscott, England.
Kelmscott Manor ist ein Herrenhaus aus Kalkstein mit mehreren Flügeln und traditioneller Cotswold-Architektur, die typisch für die englische Landschaft des 16. Jahrhunderts ist. Die Innenräume sind mit Kunstsammlungen und Ausstellungen gefüllt, die die Geschichte des Hauses und seine Bewohner dokumentieren.
Das Herrenhaus wurde um 1570 vom Farmer Thomas Turner erbaut und blieb über 150 Jahre in Familienbesitz, bevor es Anfang des 18. Jahrhunderts vermietet wurde. William Morris' Anmietung ab 1871 markierte einen Wendepunkt, der das Haus in ein kulturelles Zentrum der Arts-and-Crafts-Bewegung verwandelte.
Das Herrenhaus war eng mit William Morris verbunden, dem Gründer der Arts-and-Crafts-Bewegung, der hier von 1871 bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Seine Präsenz prägte das Anwesen und machte es zu einem Ort der künstlerischen Neuerung und des handwerklichen Schaffens.
Das Herrenhaus befindet sich in einem ländlichen Gebiet der Cotswolds und ist am besten mit dem Auto erreichbar, da die nächsten Bahnhöfe einige Kilometer entfernt sind. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten und bequeme Schuhe tragen, besonders beim Erkunden der Gärten und der umgebenden Landschaft.
Der Vorgarten enthält ein unter Denkmalschutz stehendes Sommerhaus aus dem 17. Jahrhundert und einen alten schwarzen Maulbeerbaum, der bereits seit Generationen dort wächst. Diese beiden Elemente geben dem Garten einen besonderen Charakter und zeigen die lange Gartengeschichte des Hauses.
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