Mingulay, Unbewohnte Insel in den Äußeren Hebriden, Schottland.
Mingulay ist eine unbewohnte Insel in den Äußeren Hebriden, die sich steil aus dem Meer erhebt. Die Klippen erreichen etwa 250 Meter Höhe und bilden entlang der Küste geschützte Brutplätze für Tausende von Seevögeln.
Die Insel wurde lange von der Klanfamilie MacNeil regiert, bis sie 1840 an Oberst John Gordon of Cluny verkauft wurde. Diese Übernahme führte zu Veränderungen in der Verwaltung und den Lebensbedingungen der Menschen, die dort lebten.
Die verlassenen Steinhäuser und die kleine Kapelle erinnern an die Menschen, die einst hier lebten, bevor sie die Insel verließen. Besucher können heute noch die Überreste ihrer Kirche und Schule sehen, die zeigen, wie das alltägliche Leben der Gemeinde aussah.
Man kann die Insel mit dem Boot von Barra aus erreichen, aber Fahrten sind nur bei gutem Wetter möglich und dauern etwa eine Stunde. Es ist ratsam, flexible Pläne zu haben, da die Bedingungen die Reise oft verzögern oder verschieben können.
Auf dieser ansonsten baum- und strauchleeren Insel wächst ein einzelner Pappelbaum, der über der Mingulay-Bucht thront. Dieser einsame Baum ist unter den Besuchern bekannt und bildet einen merkwürdigen Kontrast zur rauen, nackten Landschaft ringsum.
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