Hampstead Heath, Historischer Park in Nord-London, England
Hampstead Heath ist ein großes Grüngebiet im Norden Londons, das sich über rund 320 Hektar erstreckt und Wälder, offene Wiesen, natürliche Teiche und sanfte Hügel umfasst. Vom höchsten Punkt aus sieht man über die Stadt bis zu den Wolkenkratzern im Zentrum und den Hügeln im Süden.
Das Gelände wurde im späten 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt, als es an eine Abtei übertragen wurde, und blieb über Jahrhunderte weitgehend unbebaut. Im 19. Jahrhundert verhinderten öffentliche Proteste die Bebauung und führten zur dauerhaften Sicherung als Erholungsgebiet.
Der Name stammt vom angelsächsischen Wort für Gehöft und weist auf frühe Siedlungen hin, während die Heideflächen und Teiche heute für Spaziergänge und Schwimmen genutzt werden. Viele Londoner besuchen die Anhöhen am Wochenende, um auf den Wiesen zu picknicken oder in den historischen Badeteichen zu schwimmen.
Mehrere Eingänge liegen in der Nähe von Stationen der U-Bahn und Overground, und breite Wege führen durch das gesamte Gelände. Die Teiche sind für das Schwimmen freigegeben, während Hunde auf den meisten Wiesen frei laufen dürfen.
Archäologische Funde belegen Werkzeuge aus der Mittelsteinzeit und zeigen, dass Menschen hier vor etwa 9000 Jahren lebten. Die ältesten Spuren stammen von Jägern und Sammlern, die entlang der Teiche kampierten.
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