Romford, Marktstadt im Osten Londons, England
Romford ist eine Marktstadt im östlichen London innerhalb des Stadtbezirks Havering, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Der Ort erstreckt sich entlang der Hauptstraße mit einem zentralen Marktplatz, Einkaufszentren und einer Mischung aus historischen Gebäuden und modernen Einzelhandelsflächen.
König Heinrich III. verlieh 1247 die Marktrechte, wodurch der Ort zu einem wichtigen Handelszentrum für die Umgebung wurde. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das ursprüngliche Dorf zu einer geschäftigen Marktstadt, die bis ins 20. Jahrhundert hinein Viehhandel betrieb.
Der Name Romford leitet sich vom ursprünglichen Brückenübergang über den Fluss Rom ab, der Reisende zwischen Essex und London verband. Heute treffen sich Bewohner aus verschiedenen Stadtteilen in den Einkaufsstraßen, Cafés und auf dem zentralen Marktplatz, der als soziales Zentrum des Ortes dient.
Der Markt ist mittwochs, freitags und samstags geöffnet und bietet Lebensmittel, Kleidung und Haushaltsartikel an mehr als 150 Ständen. Besucher erreichen das Zentrum bequem mit der U-Bahn oder per Zug, und die Straßen rund um den Marktplatz sind für Fußgänger leicht zugänglich.
Bis 1958 fanden hier Viehauktionen statt, bei denen Bauern aus der Region ihre Tiere verkauften. Heute erinnert nur noch die weite Marktfläche an jene Zeit, als Schafe und Rinder den Platz füllten.
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