Institute of Contemporary Arts, Kunstmuseum und Kulturzentrum in Westminster, London, England
Das Institute of Contemporary Arts belegt das Nash House an der Mall und bietet zwei Kinosäle, Ausstellungsräume, ein Theater sowie Bildungsbereiche auf mehreren Stockwerken. Die Anlage verbindet historische Architektur mit modernen Einbauten, wobei Galerien und Veranstaltungsflächen flexibel gestaltet sind.
Roland Penrose, Peter Watson und Herbert Read gründeten das Institut 1947 als Gegenentwurf zur Royal Academy und ihren konservativen Positionen. Die Einrichtung zog später in das Nash House an der Mall, wo sie bis heute ein Programm jenseits akademischer Konventionen verfolgt.
Die Räume hier dienen als Bühne für experimentelle Kunstformen, die in klassischen Londoner Galerien selten zu sehen sind. Die Institution pflegt eine offene Herangehensweise, bei der Künstler und Besucher während Performances oder Diskussionsrunden direkt miteinander in Kontakt treten können.
Das Haus öffnet von Dienstag bis Sonntag zwischen 12:00 und 21:00 Uhr, montags bleibt es geschlossen. Ermäßigungen gelten für Studenten, Senioren und Gruppen ab zehn Personen, wobei der Eintritt an manchen Tagen frei ist.
Die beiden Kinosäle zeigen unabhängige und experimentelle Produktionen, die in kommerziellen Londoner Kinos nicht laufen. Das Programm wechselt wöchentlich und umfasst Retrospektiven, Filmgespräche sowie Vorführungen in Anwesenheit von Regisseuren.
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