Loch Fyne, Meeresbucht in Argyll and Bute, Schottland.
Loch Fyne ist eine der längsten Meerbusen Schottlands und erstreckt sich über etwa 65 Kilometer von der Sound of Bute bis ins westliche Argyll und Bute. Die Gewässer sind von hügeligen Ufern umgeben, auf denen kleine Hafendörfer und grüne Landschaften das Bild prägen.
Die Gegend spielte eine wichtige Rolle in der schottischen Handelsgeschichte, besonders durch die Verbindung zum Crinan Canal von 1801, der Schiffe einen Umweg um die Kintyre-Halbinsel ersparte. Diese Wasserstraße verband das Gewässer mit anderen Teilen der schottischen Küste und ermöglichte wichtige Handelsrouten.
Der Name "Fyne" kommt vom Gälischen "Fionn" und bedeutet "fair" oder "hell". Die Gewässer sind eng mit der Fischereitradition verbunden, die das tägliche Leben in den umliegenden Dörfern prägt.
Die Straße A83 verläuft entlang der Westseite und die A815 entlang der Ostseite, beide verbinden verschiedene Orte rund um das Gewässer. Um die Ufer zu erkunden, können Besucher diese Straßen nutzen oder kleine Straßen zu den Dörfern fahren.
Die Gewässer beherbergen eine vielfältige Meerestierwelt, darunter Delfine, Schweinswale, Zwergwale und Seehunde, die in den geschützten Buchten beobachtet werden können. Diese Artenvielfalt macht das Gebiet zu einem besonderen Ort für Naturbeobachter.
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