Kloster Oronsay, Mittelalterliche Klosterruinen auf der Insel Oronsay, Schottland.
Oronsay Priory sind die Steinruinen eines mittelalterlichen Klosters auf einer gezeitenabhängigen Insel in den Inneren Hebriden, das eine Kirche, einen Kreuzgang, ein Kapitelsaal und ein Refektorium umfasst. Die Überreste zeigen die Anordnung eines typischen Augustiner-Klosters mit Gebäuden um einen zentralen Hof.
Ein Anführer der Hebriden namens John of Islay gründete 1353 dieses Augustiner-Kloster, das über 200 Jahre aktiv blieb. Die schottische Reformation beendete 1560 die religiöse Nutzung und das Kloster wurde verlassen.
Im Vorhaus sind etwa dreißig mittelalterliche Grabsteine mit feinen Schnitzereien ausgestellt, darunter Darstellungen von MacDuffie-Häuptlingen und Segelschiffe. Die Motive zeigen die Verbindung der Inselbewohner zum Meer und ihre Bedeutung in der lokalen Geschichte.
Man kann die Insel nur bei Ebbe über ein gezeitenabhängiges Flachwasser erreichen, daher ist Planung nach den Gezeitenzeiten wichtig. Es gibt Parkplätze am südlichen Ende des B8085 in Garvard, wo der Zugang von der Insel Colonsay beginnt.
In der Nähe der Kirche steht ein spätmittelalterliches Hochkreuz mit Schnitzereien, die vermutlich einen Prior darstellen, der Anfang des 16. Jahrhunderts lebte. Dieses Kreuz ist eines der besonderen Details, das Besucher leicht übersehen, wenn sie nicht genau hinschauen.
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