Nordwales, Geografische Region in Nordwales, Vereinigtes Königreich
North Wales ist eine geografische Region im nördlichen Teil von Wales, Vereinigtes Königreich, die sich von der Küste der Irischen See bis zur Grenze mit England erstreckt. Das Gebiet umfasst Hochebenen, Täler, Waldgebiete und eine zerklüftete Küstenlinie mit Sandstränden und Klippen.
Die Region bildete das Kernland des mittelalterlichen walisischen Fürstentums Gwynedd, das seine Unabhängigkeit bis zur Eroberung im späten 13. Jahrhundert bewahrte. Nach der Eingliederung in England baute König Edward I. eine Kette von Burgen, um die militärische Kontrolle über das Gebiet zu sichern.
Die Landschaft trägt überall zweisprachige Ortsschilder und Wegweiser, wobei die walisische Schreibweise oft zuerst erscheint. In vielen Städten und Dörfern hört man Menschen auf den Straßen oder in den Geschäften routinemäßig zwischen beiden Sprachen wechseln, was die alltägliche Präsenz der keltischen Tradition zeigt.
Reisende finden entlang der Küstenroute und in den Bergregionen Informationszentren, Wanderwege und kleinere Ortschaften mit Übernachtungsmöglichkeiten. Die Hauptverkehrsader verbindet alle größeren Städte und ermöglicht den Zugang zu den abgelegeneren Tälern und Bergpässen im Landesinneren.
Innerhalb der Grenzen liegen drei Welterbestätten der UNESCO, darunter ein eiserner Aquädukt und eine Gruppe mittelalterlicher Festungen. Die Vielfalt der Stätten umfasst sowohl Industriebauwerke als auch militärische Anlagen aus verschiedenen Epochen.
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