One-Mile Telescope, Radiointerferometer am Mullard-Radioastronomie-Observatorium, Cambridge, Großbritannien
Das One-Mile Telescope am Mullard Radio Astronomy Observatory ist ein Radiointerferometer mit drei Antennen von jeweils 18 Metern Durchmesser. Zwei Antennen sind fest installiert, während die dritte auf einem 800 Meter langen Schienensystem beweglich ist und verschiedene Positionen einnehmen kann.
Das Instrument wurde 1964 gebaut und revolutionierte die Radioastronomie durch die Technik der Apertur-Synthese, die präzisere Beobachtungen der Radioquellen ermöglichte. Diese Methode war so wichtig für das Feld, dass sie später zur Grundlage für Nobelpreisförderung wurde.
Der Name stammt von seiner Länge von etwa 800 Metern, was ungefähr einer englischen Meile entspricht. Besuchende können die ungewöhnliche Anordnung der Antennen sehen und verstehen, wie Wissenschaftler durch diese Anordnung tiefere Blicke ins Weltall werfen konnten.
Das Observatorium bietet die Möglichkeit, die Arbeitsweise moderner Radioastronomie durch ein funktionierendes Instrument hautnah zu erleben. Es ist hilfreich, vorher mehr über Interferometrie zu erfahren, um die Bedeutung der Antennenpositionen und der Bewegung auf der Schiene vollständig zu schätzen.
Die bewegliche Antenne auf den Schienen konnte Beobachtungen von über 2000 verschiedenen Positionen durchführen, was damals ein enormer technischer Durchbruch war. Diese Fähigkeit, präzise an vielen Stellen zu messen, ermöglichte die Erstellung des umfassenden 5C-Katalogs von Radioquellen.
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