Regent’s Canal, Kanal im Norden Londons, England.
Der Regent's Canal ist eine etwa 8,6 Kilometer lange Wasserstraße, die den Fluss Themse in Paddington mit der Lea verbindet und dabei durch mehrere nördliche Stadtteile verläuft. Die Route durchquert verschiedene Viertel mit unterschiedlichem Charakter, vorbei an Grünflächen, Wohngebäuden und umgebauten Industriestrukturen.
Der Kanal wurde zwischen 1812 und 1820 unter der Leitung des Architekten John Nash gebaut und diente dem Transport von Holz, Kohle und Lebensmitteln in die Stadt. Diese Transportinfrastruktur war für die wirtschaftliche Versorgung Londons im 19. Jahrhundert entscheidend.
Der Kanal prägt das Aussehen mehrerer Stadtteile und dient heute Bewohnern und Besuchern als Treffpunkt. An den Ufern sieht man alte Lagerhäuser, die zu Wohnungen und Restaurants umgebaut wurden, während kleine Boote und Hausboote den Alltag am Wasser widerspiegeln.
Die Treidelwege entlang des Kanals bieten durchgehend befestigte Wege zum Gehen und Radfahren, die ohne Verkehrskongestion quer durch London verlaufen. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen und bei nassem Wetter Vorsicht walten zu lassen, da die Wege feuchter und rutschig werden können.
Der Islington Tunnel unter der Stadt ist 875 Meter lang und der einzige Abschnitt ohne Leinpfad, was Bootfahrer zwang, ihre Schiffe manuell durch die Dunkelheit zu drücken. Diese unterirdische Passage war eine technische Besonderheit des ursprünglichen Kanalbaus und bleibt heute ein interessanter Punkt auf der Strecke.
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