Chorley, Marktstadt in Lancashire, England
Chorley ist eine Kleinstadt in Lancashire zwischen Blackburn und Wigan, deren Zentrum von ehemaligen Baumwollmühlen und Gebäuden aus traditionellem Lancasterschiefer geprägt wird. Die Hauptstraße führt zum Marktplatz, wo schmale Gassen und niedrige Steinfassaden das typische Bild nordenglischer Industriestädte ergeben.
Heinrich VII. verlieh der Siedlung 1498 das Marktrecht und legte damit den wöchentlichen Dienstag als Markttag fest. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Zentrum der Baumwollindustrie im Norden Englands.
Die Marktstadt trägt ihren Namen vom altenglischen Wort für Weideland und bezieht sich auf die landwirtschaftlichen Ursprünge der Gegend. Noch heute findet man rund um den zentralen Marktplatz Geschäfte und Gasthäuser, die von Einheimischen regelmäßig besucht werden.
Die Chorley Interchange verbindet die Ortschaft mit regionalen Buslinien, während der Bahnhof direkte Züge nach Manchester und Preston anbietet. Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und Sitzgelegenheiten finden sich entlang der Hauptstraße.
In der Nähe befand sich eine große Munitionsfabrik, die während des Zweiten Weltkriegs Tausende von Menschen aus der Region beschäftigte. Die Anlagen sind längst verschwunden, doch in lokalen Museen wird die Erinnerung an diese Zeit aufbewahrt.
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